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Plauener Rehasymposium 2012 - Rückblick

15.11.2012 FAW / News

"Plötzlich anders - Teilhabe für Menschen mit erworbener Hirnschädigung" war das Thema des 11. Plauener Rehasymposiums, zu dem die FAW Akademie Plauen mehr als 130 Teilnehmer und Gäste aus ganz Deutschland begrüßen konnte. Besonderes Highlight der Veranstaltung war die Uraufführung des FAW-Films "Zurück ins Leben".

Plötzlich anders - Teilhabe für Menschen mit erworbener Hirnschädigung

Anneliese Ring, zweite Beigeordnete des Landrats und Schirmherrin der Fachtagung, eröffnete mit ihren Grußworten die Tagung. Diese war gleichzeitig die Auftaktveranstaltung der 'Woche der Begegnung' im Vogtlandkreis.
Ganz im Sinne der Woche der Begegnung freuten sich die Veranstalter, dass auch Menschen an der Fachtagung teilnahmen, die aus eigenem Erleben oder als Angehörige wissen, was es heißt, wenn nach einem Unfall, einem Schlaganfall oder eine schweren Krankheit, die das menschliche Hirn schädigen, alles "Plötzlich anders" ist.

Jutta Beiersdorf aus Radebeul schilderte im Plenum eindrucksvoll, wie sich das Leben für ihre Familie nach dem Unfall der Tochter gestaltete. Sehr einprägsam stellte Christian Hoppe aus Leipzig dar, wie ihm der Weg zurück in den beruflichen Alltag gelang.
Interessiert verfolgten die Anwesenden die Ausführungen der namhaften Referenten, die die FAW für das Rehasymposium gewinnen konnte. Dabei ging es neben den Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten einer Hirnschädigung auch immer wieder um Wege zurück ins Leben und den Beruf.
In vier Workshops und sechs Foren konnten sich die Teilnehmer zu verschiedenen Aspekten des Tagungsthemas austauschen.

Film-Uraufführung "Zurück ins Leben" als Höhepunkt des Symposiums

Am Abend des ersten Veranstaltungstages trafen sich die Teilnehmer des Symposiums zur Uraufführung des Films "Zurück ins Leben" im Hotel Best Western Am Straßberger Tor. Der Dokumentarfilm erzählt eindrucksvoll die Geschichte von Menschen, die sich im TagesTrainingsZentrum der FAW in Oschatz auf den Schritt zurück ins Arbeitsleben vorbereiten.
In einer sich anschließenden Gesprächsrunde beantworteten Protagonisten des Films Fragen der Premierengäste. So konnten die Besucher Mario Fritz erleben, der mit Anfang 20 nach einem Autounfall vor dem beruflichen Aus stand. Sein Weg "Zurück ins Leben" war mühsam; über viele kleine Etappen hat er es auch mit Hilfe der Therapeuten des TTZ geschafft, eine neue Ausbildung zu absolvieren und seinen Platz im Arbeitsleben zu finden.

Der Film bildet den dritten Teil der 'Veranstaltungsreihe b:hindert' der FAW.
Aktuelle Informationen dazu finden Sie unter www.zurück-ins-leben.info

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