Unternehmens-Netzwerk INKLUSION

Wirtschaft berät Wirtschaft zum Thema Inklusion.

Aus der Wirtschaft heraus, durch die Einrichtungen und Verbände der Arbeitgeber unterstützte das neue Projekt Unternehmens-Netzwerk INKLUSION kleine und mittlere Unternehmen bei der betrieblichen Inklusion im ersten Arbeitsmarkt. Dabei standen die Anforderungen, Möglichkeiten und Grenzen der Betriebe im Mittelpunkt der Arbeit.

In acht Bundesländern (Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hessen, Sachsen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern) waren die Consultants als zentrale Ansprechpartner für Arbeitgeber aktiv und unterstützten mit persönlichen Beratungen und mit lokalen und regionalen Runden Tischen zur Inklusion Personalverantwortliche und Führungskräfte aus Wirtschaftsunternehmen.

Die Consultants lieferten wichtige juristische und fachliche Informationen, wirkten ein auf die teilhabeförderliche Gestaltung betrieblicher Strukturen und Prozesse und auf eine bessere Zusammenarbeit der Arbeitgeber mit den vorhandenen Strukturen und Einrichtungen der Inklusion.

Im Mittelpunkt standen die Themen und Aufgaben:

  • Einstellung, Beschäftigung und Prävention
  • Vernetzung mit dem Förder- und Unterstützungssystem
  • Ausbildung
  • inklusionsgerechte Führung.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) hat das Projekt einen Vorschlag für ein dauerhaftes, bundesweites Beratungsnetz für Arbeitgeber zur Inklusion entwickeln. Dieser Vorschlag mündete auch in die gesetzliche Verankerung der Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber (SGB IX, § 185a).

Das Projekt wurde durchgeführt von der Bundesarbeitsgemeinschaft ambulante berufliche Rehabilitation (BAG abR) e. V. in enger Zusammenarbeit mit der BDA (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände) und regionalen Arbeitgeberverbänden.

Das Projekt wurde gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus Mitteln des Ausgleichsfonds. Projektdauer: 01.01.2017 - 30.04.2020.